Karriere

Mit dem beruflichen Erfolg ist das so eine Sache. Jeder Mensch will in seinem Beruf / seiner Berufung Erfolge verzeichnen. Das ist ein natürliches Bedürfnis. Erfolg gibt Ihnen die Genugtuung, dass Ihre Bemühungen nicht umsonst waren, Sie kriegen die Anerkennung, die Sie verdient haben und sind finanziell in Sicherheit.
Erfolglose Menschen wundern sich oft, was die anderen besser gemacht haben als sie. Hier kriegen Sie auf diese Frage ein paar Antworten. Vergessen Sie nicht: Das hier ist reine Theorie. Umsetzen müssen Sie das FiftyFifty-Prinzip schon selbst, und das ist anstrengend. Aber Sie werden bald merken, dass es auch Spass macht. Wenn Sie das Prinzip erst einmal im Berufsleben anwenden, können Sie es ausweiten auf Ihr gesamtes Leben. Sie werden selbstbewusster und gehen mit offenen Augen und Ohren durch den Alltag. Sie werden Dinge wahrnehmen, die vorher im Verborgenen blieben.

Hier drei typische Extreme, mit denen Sie im Berufsleben immer wieder konfrontiert werden:
schnell – langsam
Einkommen – Interesse
egoistisch – altruistisch

schnell – langsam: Der Trend in der Wirtschaft geht in Richtung Schnelligkeit. Manchmal kann jede Minute entscheidend sein. Schnell ist gut, langsam ist schlecht. So einfach ist das allerdings nicht.
Denn Menschen, die sich nur auf ihre Schnelligkeit verlassen, verlieren ihre Kreativität. Sie haben den Überblick verloren. Wohin das führen kann wissen wir spätestens seit der Finanzkrise.
Versuchen Sie zu entschleunigen. Werden Sie langsamer, nicht aber langsam. Bremsen Sie und ändern Sie die Richtung, falls nötig. Nehmen Sie sich die Zeit und schauen Sie über den Tellerrand. Lassen Sie sich von neuen Ideen inspirieren.

Sie werden bald merken, dass Sie so nicht nur Lösungen finden, die Sie vorher gar nicht sehen konnten, sondern auch weniger Fehler machen. Das Schöne dabei ist, dass Sie schlussendlich sogar schneller zum Ziel kommen, weil Sie gründlicher arbeiten und unnötige Wiederholungen vermeiden können.

Einkommen – Interesse: Wir alle wollen unserer Leistung entsprechend entlohnt werden. Es bringt Ihnen aber wenig, ständig dem Geld nachzurennen. Wägen Sie ab zwischen Einkommen und persönlichem Interesse. Tauschen Sie einen gut bezahlten, aber langweiligen Job mit einer Anstellung, die stärker Ihren persönlichen Interessen entspricht. Wenn Sie nur noch aufs Geld schauen entfernen Sie sich von sich selbst. Kurzfristig mag das gehen, langfristig werden Sie unzufrieden oder laufen gar in einen Burnout. Einkommen und Interesse, beides sollte bei der Arbeit nicht in Vergessenheit geraten. Wenn Sie öfters Ihren Interessen folgen, werden Sie sehen, dass Sie Ihr Einkommen gar nicht opfern müssen. Denn wenn Sie eine Aufgabe wirklich interessiert, dann leisten Sie auch mehr und das wiederum führt zu einem höheren Einkommen. Langfristig liegt beides drin: Ein gutes Einkommen und eine interessante Arbeit. Sie stehen morgens besser auf, sind motivierter und können so auch Ihre Freizeit mehr geniessen, was sich wiederum positiv auf ihre berufliche Leistung auswirkt.

egoistisch – altruistisch: Unsere Wirtschaft ist voll von extrem egoistischen Menschen, die von sich selbst sehr überzeugt sind und kompromisslos ihren Weg gehen. Nur leider gehen sie den falschen Weg. Wenn Sie in einem Unternehmen nur für sich schauen, werden Sie vielleicht kurzfristig Erfolg haben, weil sie die Schuld immer anderen in die Schuhe schieben. Irgendwann aber, kriegen Sie es zurück. Egoistisches Denken ist enorm kurzfristig. Sie verlieren das Gespür für das „Big Picture“. Wahrscheinlich werden Sie sich in eine bestimmte Sache total verbeissen und merken gar nicht, dass Sie längst auf einen Abgrund zusteuern. Selbst wenn Sie finanziell gesehen erfolgreich sind, werden sie nicht glücklich dabei. Denn Egoisten sind unzufriedene Menschen. Weil es für Sie nichts gibt ausser sich selbst, verpassen Sie es, von anderen zu lernen. Egoisten ruhen sich aus auf dem was sie bereits gelernt haben und worin sie routiniert sind. Sie denken oft, dass sie einfach verdammt noch mal die Besten sind. Langfristig ein Fiasko. Denken Sie an die griechische Mythologie: Narziss verliebte sich auch in sein Spiegelbild und ertrank schliesslich, weil er sich davon nicht mehr lösen konnte.
Extreme Altruisten denken zu langfristig. Sie neigen dazu, sich in einem Unternehmen für andere zu opfern. Sie tendieren dazu, alle Schuld auf sich zu nehmen, um niemandem auf die Füsse zu treten. Sie denken zwar immer an den langfristigen Erfolg der Unternehmung, aber zu wenig an ihren persönlichen Erfolg. Genauso wie die Egoisten laufen Altruisten Gefahr, total auszupowern. Altruisten sollten auch mal an sich selbst denken, egoistischer werden. Wenn du andern helfen willst, dann sorge zuerst dafür, dass es dir selbst gut geht – nicht umgekehrt. Altruisten haben oft das Gefühl, die besseren Menschen zu sein, weil sie sich eben total in den Dienst der anderen stellen. Das ist ein Trugschluss. Kurzfristig profitiert ein Unternehmen von einem Altruisten, langfristig aber geht dadurch einiges Potential verloren. Würde sich der Altruist vermehrt um sich selbst kümmern, dann würde er stärker werden und somit auch wieder für die anderen von grösserem Nutzen sein. Spielen Sie nicht den Selbstlosen, weder Sie noch andere haben wirklich etwas davon.

Wenn Sie merken, dass Sie in einem der genannten Extreme gefangen sind, dann versuchen Sie loszulassen. Jede Veränderung beginnt damit, loszulassen von antrainierten Verhaltensmustern. Es ist unvermeidbar, dass Sie dadurch gewisse Verluste in Kauf nehmen müssen. Aber Sie werden viel mehr dazugewinnen, als Sie verlieren. Seien Sie mutig! Lassen Sie los. Wenn Sie das können, haben Sie einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil..

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: